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Prof. Dr. Olaf Ortmann in Beirat des Bayerischen Krebsregisters berufen

Prof. Dr. Olaf Ortmann ist vom bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek in den Beirat des Bayerischen Krebsregisters berufen worden. Der Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Caritas-Krankenhaus St. Josef und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls der Universität Regensburg mit Schwerpunkt Gynäkologie vertritt dort die bayerischen Tumorzentren.

Das Krebsregister erfasst epidemiologische und klinische Daten zu Krebserkrankungen mit dem Ziel, die Versorgung von Patientinnen und Patienten stetig zu verbessern. Der Beirat hat die Aufgabe, die wissenschaftliche Nutzung der Daten der Krebsregistrierung zu koordinieren, eigene wissenschaftliche Ziele zu setzen sowie externe Anfragen zur Datennutzung zu bewerten. Für diese Aufgaben bedarf es ausgewiesener Fachfrauen und Fachmänner wie aus einem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hervorgeht.

„Prof. Ortmann gilt nicht nur in Fachkreisen als ausgewiesener Experte und Spitzenmediziner. Die Berufung in den Beirat macht dies einmal mehr deutlich“, sagt Geschäftsführer Dr. Thomas Koch. Seit 2003 leitet Prof. Ortmann als Direktor die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Caritas-Krankenhaus St. Josef. Er ist zudem Ärztlicher Direktor im Josefskrankenhaus sowie Ordinarius der Universität Regensburg und Lehrstuhlinhaber. Gleichzeitig hat er Leitungsfunktionen im Onkologischen Zentrum Regensburg (UCC-R) sowie im Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO) inne. Dieses wurde 2020 – auch dank des engagierten Einsatzes von Prof. Ortmann –  gemeinsam mit anderen bayerischen Universitätsklinken zum NCT WERA (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg) ernannt. Seit vielen Jahren ist er überdies Mitglied im Vorstand der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), von 2018 bis 2020 stand er als Präsident an deren Spitze.

Seit 2019 ist er Mitglied im Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs. Er leitet gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Sabine Weiss (Bundesministerium für Gesundheit) die Arbeitsgruppe „Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und Versorgung“. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, Krebsforschung mit qualitativ hochwertiger Behandlung von Krebspatienteninnen und -patienten zu vernetzen. Mit den Erkenntnissen, die in deren Versorgung gewonnen werden, kann auch die Krebsforschung verbessert werden. In diesem Zusammenhang spielen die klinischen Krebsregister eine besondere Rolle. „Wir lernen aus Daten, die in der Routineversorgung von Krebspatienteninnen und -patienten in klinischen Krebsregistern dokumentiert werden, und können so die Qualität der Behandlung von Krebspatienteninnen und -patienten verbessern.“ so Prof. Ortmann. Diese Strategie hat er hier in Regensburg in Zusammenarbeit mit Prof. Monika Klinkhammer-Schalke (Direktorin des Instituts für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung, Tumorzentrum Regensburg, Universität Regensburg) vorangebracht, die ebenfalls Mitglieder im Registerbeirat ist. Das Tumorzentrum Regensburg ist für die Regionalstelle des Bayerischen Krebsregisters verantwortlich. Die Weiterentwicklung dieses Registers ist für die Verbesserung von Krebsforschung und Therapie von herausragender Bedeutung.

 

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