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Weltmeister hilft bei Rallye gegen Darmkrebs

Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 11.08.2017:

Weltmeister hilft bei Rallye gegen Darmkrebs 

Männer brauchen regelmäßig einen Boxenstopp,  meint Walter Röhrl   

Professor Dr. Alois Fürst, Direktor der Klinik für Chirurgie am Caritas-Krankenhaus St. Josef, wurde zum Regionalbeauftragten der Stiftung LebensBlicke ernannt, die aktiv gegen die Ausbreitung von Darmkrebs kämpft. Unterstützt wird die Stiftung dabei ab sofort von Rallye-Legende Walter Röhrl. 

Regelmäßigkeit und Geschwindigkeit sind nicht nur bei Rallyes wichtig! Auch beim Darmkrebs zählt Schnelligkeit, denn er kann am besten behandelt und geheilt werden, wenn er früh entdeckt wird. Darmkrebs ist derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Im internationalen Vergleich liegen die Neuerkrankungen auf Spitzenniveau. Umso wichtiger ist es, aktiv vorzubeugen. Fürst steht für diese Devise ein. Der Vorstand der Stiftung LebensBlicke hat ihn nun, basierend auf seinen langjährigen Leistungen zur Förderung der Darmkrebsvorsorge, zu einem ihrer 25 Regionalbeauftragten in Bayern ernannt. In der Region Oberpfalz und Niederbayern ist er der einzige Chirurg in dieser Position.   

Durch Aufklärung und Motivation trägt LebensBlicke seit vielen Jahren dazu bei, Krebs zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. „Dieses Amt ist für mich deshalb besonders, weil ich so weit mehr Menschen für dieses Thema sensibilisieren kann. Ich freue mich umso mehr, dass jetzt wir mit meinem Freund Walter Röhrl ein echtes Publikumsmagnet an unserer Seite haben“, so Fürst. Seit über zehn Jahren hält Fürst Vorträge und möchte vor allem Männer für das Thema Vorsorge gewinnen. Denn die Untersuchung ist weder kompliziert, noch schmerzhaft. Nur wenn sie nicht gemacht wird, kann es unter Umständen schmerzvoll werden.  

Die Darmspiegelung wird in Regensburg nicht nur von den niedergelassenen Gastroenterologen angeboten, sondern auch in der Klinik für Innere Medizin I: Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef.  „Polypen, also Krebsvorstufen, können in vielen Fällen gleich direkt während der Spiegelung entfernt werden“, meint Professor Dr. Roland Büttner, Direktor der Klinik für Innere Medizin I und Verantwortlicher für den Bereich Gastroenterologie. Sollte dennoch eine Operation notwendig werden, kann St. Josef höchste Kompetenz in den minimalinvasiven Operationstechniken vorweisen. Das bedeutet, dass bei einem operativen Eingriff nur kleinste Schnitte im Körper des Patienten nötig sind, weil mit speziellen, hochmodernen Geräten gearbeitet wird. Die neuesten klinischen Studien zeigen zudem eine deutlich bessere Prognose und Heilungschance, wenn Darmtumoren minimalinvasiv operiert werden.  

Neben einer familiären Belastung werden für die Entstehung von Darmkrebs unter anderem Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich gemacht. Vitamin- und ballaststoffreiche Nahrung, wenig rotes Fleisch und Wurstprodukte, das Vermeiden von Übergewicht und viel Bewegung reduzieren das Darmkrebsrisiko, Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen es jedoch. Für Interessierte bietet St. Josef regelmäßig Infoveranstaltungen an, demnächst gemeinsam mit Walter Röhrl. 

Den vollständigen Artikels finden Sie in der Online Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung.

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