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Informationstag Prostatakrebs 2016

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Landrätin Tanja Schweiger   

Prostatakrebs ist in Deutschland unter den Männern die häufigste bösartige Tumorerkrankung. Neue Erkenntnisse der medizinischen Forschung verbessern jedoch laufend die Diagnostik sowie die Möglichkeiten der operativen, strahlentherapeutischen und medikamentösen Therapie.  

Die PROstataCArzinom Selbsthilfegruppe Regensburg/Oberpfalz, kurz PROCAS, und das Prostatakarzinomzentrum Regensburg laden am Samstag, den 19. November ab 9:30 Uhr zum Informationstag in den Hörsaal des Caritas-Krankenhauses St. Josef ein. Hier erfahren Betroffene und Angehörige Neuigkeiten über Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Nachsorge bei Prostatakrebs. Ein besonderes Augenmerk dieser Veranstaltung liegt auf neuen Verfahren, wie der MRT-Fusionsbiopsie, der Fokalen Therapie und dem roboter-assistierten Operationsverfahren da Vinci®. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen.  

Für eine erfolgreiche Behandlung von Prostatakrebs ist es wichtig, aus der Fülle der Methoden die richtige für den jeweiligen Patienten auszuwählen. In zertifizierten Zentren haben sich deshalb Experten der verschiedenen Fachbereiche zu einem universitären Onkologischen Zentrum  (CCCO – Comprehensive Cancer Center Ostbayern) zusammengeschlossen, um die einzelnen Schritte gemeinsam und aufeinander abgestimmt einzuleiten und zu überwachen. „Für den Patienten bedeutet das neben einer umfassenden Begleitung auf höchsten medizinischem Niveau eine passgenaue, schonende aber effiziente Behandlung unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse“, meint Professor Maximilian Burger, Direktor der Klinik für Urologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef.  

In dieses Netzwerk der Spezialisten eng eingebunden ist auch die Selbsthilfegruppe PROCAS. Sie bietet seit 20 Jahren Betroffenen und Interessierten in der Region das kostenfreie Angebot zur Information und Aufklärung über die Diagnose Prostatakrebs und deren Folgen. Damals setzte sich der ehemalige Direktor der Klinik für Urologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef, Professor Wolf  Ferdinand Wieland für die Gründung einer Selbsthilfegruppe ein. PROCAS unterstützt Männer in Fragen zu Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge und gehört inzwischen zu den größten und aktivsten Selbsthilfegruppen in Ostbayern. Bei regelmäßigen Gruppentreffen werden wertvolle Erfahrungen ausgetauscht. Die gegenseitige Unterstützung hilft bei der Bewältigung der Krebserkrankung. Im Laufe der Jahre ist zwischenzeitlich ein wertvoller direkter Dialog mit den medizinischen Experten wie Urologen, Strahlentherapeuten, Onkologen, Psychoonkologen und Ärzten aus verschiedenen Fachbereichen entstanden.

„20 Jahre Selbsthilfe und Kampf gegen den Prostatakrebs haben sich gelohnt. So gibt PROCAS als offizieller Kooperationspartner die Interessen und Erfahrungen der Betroffenen direkt weiter. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung der Forschung und tragen somit letztendlich wesentlich zur ständigen Verbesserung der Behandlungsqualität bei“, so Alfons Swaczyna, Leiter von PROCAS.

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