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Mobiles Ultraschallgerät kann Leben retten

Notärzte des Caritas-Krankenhauses St. Josef können bei Unfällen schneller und präziser eine Diagnose stellen

Weitere Verbesserung der notärztlichen Versorgung durch das Caritas-Krankenhaus St. Josef: Seit Juli führen die Notärzte des Caritas-Krankenhauses bei ihren Einsätzen ein weiteres Gerät mit sich – ein mobiles Ultraschallgerät. Dieses ermöglicht ihnen schon am Unfallort eine schnelle und direkte Diagnostik, die sonst erst im Krankenhaus erfolgen kann. Sollten zum Beispiel in der Bauchhöhle innere Blutungen aufgetreten sein, so kann der Notarzt dies direkt am Unfallort feststellen und die aufnehmende Klinik darüber informieren. Die dortigen Ärzte haben dadurch die Möglichkeit gleich einen Operationssaal vorzubereiten. Ein lebensrettender Eingriff kann somit ohne Verzögerungen erfolgen. Das ist für den stellvertretenden Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Leiter des Notarztstandortes, Dr. Helmut Meyringer, ein bedeutender Zeitvorteil, da „im Falle einer Bauchhöhlenblutung jede Minute zählt. Wenn wir unnötige Verzögerungen durch noch nicht erfolgte Diagnostik vermeiden können, so ist das für den Patienten ein großer Gewinn.“

Bild: Dr. Helmut Meyringer mit Oliver Schmid (von rechts) 

Dr. Andreas Hüfner, Leiter der Zentralen Notaufnahme und selbst Notarzt, sieht einen entscheidenden Vorteil durch die Möglichkeit des Ultraschalls am Einsatzort. „Die Ultraschalldiagnostik ist in der klinischen Notfallmedizin für die rasche Bildgebung zum Ausschluss diverser lebensbedrohlicher Verletzungen und Erkrankungen schon lange etabliert. Nun kann sie auch schon am Notfallort eingesetzt werden, um wichtige Befunde zur zielgerichteten Behandlung zu erhalten, die auch die Weiterversorgung in der Notaufnahme beschleunigen und optimieren können.“

Bereits seit Jahren verwendet das Caritas-Krankenhaus St. Josef als einziger bodengebundener Rettungsdienst in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz das moderne Reanimationsgerät LUCAS. Dieses führt die Herz-Druck-Massage bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand automatisiert aus. So ist eine suffi-ziente und kontinuierliche Wiederbelebung des Patienten auch während des Transports gewährleistet.
Unterstützt wird die Reanimation von den Notärzten des Caritas-Krankenhauses auch durch ein weiteres Gerät, den RhinoChill. Es ermöglicht eine direkte und gezielte Kühlung des Gehirns, ohne dabei den restlichen Körper kühlen zu müssen. Dadurch wird das empfindliche Hirngewebe vor einer Schwellung geschützt, die durch den Sauerstoffmangel auftreten kann.

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