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Rekonstruktives Brustzentrum am Caritas-Krankenhaus

Optimale Wiederherstellung der Brust nach einem Tumor

Die Klinik für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Caritas-Krankenhaus St. Josef wurde als erstes Krankenhaus in Süddeutschland als „Rekonstruktives Brustzentrum“ zertifiziert.

Regensburg. Die Klinik für Plastische und Ästhetische,  Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Caritas-Krankenhaus St. Josef darf sich als „Rekonstruktives Brustzentrum“ bezeichnen. Verliehen wurde Professor Lukas Prantl diese Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen.

Ziel dieses Zertifikates ist es, den betroffenen Patientinnen eine qualitätsgesicherte Brustrekonstruktion anzubieten. Hohe Anforderungen seitens der Plastischen Chirurgen müssen erfüllt sein, um in diesem Bereich ausgezeichnet zu werden. Das zertifizierte Zentrum muss sämtliche Methoden der Wiederherstellungschirurgie anbieten und eine hohe Routine in der Eigengewebswiederherstellung  nachweisen.

Für Frauen mit Brustkrebs stellt der Verlust einer oder beider Brüste eine Extremsituation dar. Eine optimale Behandlung wird durch die enge Zusammenarbeit mit Professor Ortmann, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Ärztlicher Direktor am Caritas-Krankenhaus St. Josef gewährleistet. In interdisziplinären, also fächerübergreifenden, Sprechstunden, erhält jede Patientin eine umfassende Beratung und Behandlung zu ihrer Tumorerkrankung und zu den Möglichkeiten eines Brustwiederaufbaus. Die Patientin wird von Anfang an in den Behandlungsablauf aktiv eingebunden.

Durch die universitäre Anbindung profitieren Patientinnen von laufenden wissenschaftlichen Studien und sind somit am Puls der neuesten medizinischen Erkenntnisse. Dadurch ist auch eine langfristige Auswertung verschiedenster Behandlungsmethoden gewährleistet.

Beim Brustaufbau nach Tumor gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Den Aufbau mit körperfremden Material, den sogenannten Expandern oder Silikonimplantaten. Die Expander werden unter den Brustmuskel gelegt und über mehrere Wochen  langsam mit Kochsalzlösung aufgefüllt, bis die gewünschte Brustform erreicht ist. Natürlicher und dem heutigen Standard entsprechender ist jedoch die Wiederherstellung mit eigenem Gewebe. Das wird  beispielsweise aus dem Unterbauch, aus dem Gesäß oder dem Oberschenkel entnommen. Der Vorteil dieser Methode eines Brustaufbaus liegt in der Nachhaltigkeit. Die Operation hält ein Leben lang und führt zu einer natürlichen Brustform. Die Brust fühlt sich körperwarm an und reagiert auf natürliche Veränderungen des Körpergewichts.

Durch die erfolgreiche Zertifizierung zum „Rekonstruktiven Brustzentrum“ wurde die jahrelange gute Arbeit des Teams am Caritas-Krankenhaus erfreulich bestätigt.

Professor Dr. Olaf Ortmann und Professor Dr. Lukas Prantl freuen sich über die Zertifizierung zum "Rekonstruktiven Brustzentrum"

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