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Für andere da sein als berufliche Aufgabe

Caritas-Krankenhaus St. Josef verabschiedete 18 frisch gebackene Experten in Gesundheits- und Krankenpflege 

Regensburg. Nach drei Jahren intensiver Beschäftigung mit einem attraktiven und anspruchsvollen Beruf steht der Kurs „Majisha“ am Abschluss der Ausbildung und am Beginn seiner beruflichen Laufbahn. 13 der Prüflinge werden vom Caritas-Krankenhaus St. Josef und vom Universitätsklinikum übernommen. Fünf der Absolventen konnten mit einer Eins vor dem Komma abschließen. Der Kurs, dessen Name für „Leben“ steht, war laut Klassenleiter Felix Schappler eine lebhafte Gemeinschaft, die sich über die Grenzen des Klassenzimmers hinaus gut verstanden hat. Seine Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei ihm für sein Engagement mit Zutaten für sein „aktuelles Projekt Hausbau“. Dr. Joachim Ramming, Geschäftsführer an St. Josef, betonte die Bedeutung der Krankenpflege „für unsere Gesellschaft. Insbesondere im Hinblick auf die Altersentwicklung wird diese Berufsgruppe in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen noch höheren Stellenwert einnehmen.“

Elf Schülerinnen und sieben Schüler sind nun ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegekräfte und können ihre berufliche Laufbahn starten. Medizinaldirektorin Dr. med. Christine Endres-Akbari, Prüfungsvorsitzende der Regierung der Oberpfalz, überreichte im Rahmen des Festaktes die Zeugnisse. Sie zeigte sich erfreut über den hohen Anteil an männlichen Absolventen, sei dies für den Pflegeberuf doch eine wichtige Entwicklung.

Alle Absolventen erhielten zusätzlich ein Zertifikat, das ihnen die Ausbildung zur „Primären Pflegekraft“ bescheinigt. Dieses moderne, patientenzentrierte Pflegesystem wird seit einigen Jahren im Caritas-Krankenhaus St. Josef praktiziert und ist für die Absolventen ein zusätzlicher Erfahrungsschatz.

Pflegedirektor Alfred Stockinger vom Universitätsklinikum hob die Bedeutung der Berufsgruppe Pflege im Krankenhaus hervor. Immer wieder erhalte er eindrückliche Berichte von Patienten, die einfühlsames und professionelles Handeln von Pflegenden als entscheidend für ihre Genesung betrachten. Schulleiterin Gerlinde Reichart bat die Absolventen, zukünftig gut für sich selbst zu sorgen. Denn nur so könne man auch gut für andere da sein und die beruflichen Anforderungen meistern.

Den Abschlussgottesdienst mit den Prüflingen, Angehörigen und Lehrkräften feierte Krankenhauspfarrer Herbert Steinbeck. Der erste Ausbildungskurs gestaltete diesen mit.

Die neuen Ausbildungsjahrgänge starten jeweils im April und Oktober. Bewerbungen für 2016 werden ab Juli dieses Jahres angenommen. Erfreulicherweise gab es im vergangenen Jahr einen Anstieg an Bewerbungen. Auch das Interesse für den Dualen Bachelorstudiengang Pflege ist weiterhin groß. Junge Menschen haben erkannt, dass der Pflegeberuf gute Chancen bietet, sich beruflich zu verwirklichen. Laut Reichart ist „das ist eine sehr gute Entwicklung, denn der Bedarf an Pflegekräften ist anhaltend hoch und wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.“


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