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Der Grundstein für eine Top-Notaufnahme

Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Notaufnahme ist. Am Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg wurden in den letzten zwei Monaten dort weit mehr Patienten als sonst behandelt, jeder zweite davon auch in der Folge stationär. In die letzten Ausläufer dieser Grippewelle fiel an St. Josef nun die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der Notaufnahme. Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner hat die Segenshandlung im Rahmen der Grundsteinlegung heute vorgenommen und freut sich, „dass der Freistaat Bayern und die Regierung der Oberpfalz den Neubau in dieser Höhe unterstützten“. Die neue Notaufnahme wird noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen. Sie ist dann eine der modernsten Deutschlands.

Seit mehreren Jahren zeichnet sich am Krankenhaus St. Josef eine stetige Zunahme an Patienten, die über die Notaufnahmen aufgenommen werden, ab. Studien zeigen dazu, dass die Inanspruchnahme der Notaufnahmen weiter ansteigen wird. Zwischen 2008 und 2011 waren über 90 Prozent der Fallzahlsteigerungen in den Krankenhäusern Notfälle. Elektivfälle waren dagegen eher rückläufig. Inzwischen kommt fast jeder zweite stationäre Patient über die Notaufnahme ins Krankenhaus. Sie entwickelt sich zum Eingangstor der Krankenhäuser.

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, starteten die Planungen für den Neubau schon im Jahr 2011, kurz nach der Inbetriebnahme der neuen Intensivstation. Die Patienten im Blick, arbeitet das Caritas-Krankenhaus kontinuierlich an Optimierungen von Prozessen. „Diese Innovationskraft zeichnet unser Krankenhaus aus. Wir denken immer einen Schritt weiter und ruhen uns nicht auf dem Erreichten aus“, so Dr. Joachim Ramming, Geschäftsführer. In den letzten 15 Jahren wurden beispielsweise das „Zentrale Belegungsmanagement“, die „Primäre Pflege“ oder ein gesonderter Bereich zur Aufnahme der Patienten am OP-Tag eingeführt.

Neben dem Bau der neuen Notaufnahme wurde auch die Organisation in den Fokus genommen: ein umfassendes prozessorientiertes Betriebskonzept wurde entwickelt und die Position des hauptamtlichen Ärztlichen Leiters neu geschaffen. Mit Dr. Andreas Hüfner konnte man einen erfahrenen Notfallmediziner gewinnen, der neben seiner langjährigen Arbeit als Facharzt für Chirurgie in einem großen interdisziplinären Notfallzentrum auch umfangreiche Erfahrung in der Strukturierung von Notaufnahmen mitbringt.

Die Baumaßnahme wird mit knapp neun Millionen Euro öffentlicher Fördermittel unterstützt. Das Gesamtbauvolumen beläuft sich auf 17 Millionen Euro. Im Anschluss an den Bau der Notaufnahme werden die Endoskopie und Funktionsdiagnostik umgebaut. Außerdem werden neue Räume für die Patientenaufnahme geschaffen.

 

Zahlen und Fakten: 

Über 30.000 Patientenkontakte in der Notaufnahme pro Jahr

  • 75 Prozent operative Patienten

  • 25 Prozent konservative Patienten 

    Konversionsrate: ca. 33 Prozent
    (stationäre Aufnahmen der Patienten, die in die Notaufnahme kommen )

     

    Seit 2010:

  • Jährliche Wachstumsrate 6,2 Prozent

  • Gesamtwachstum 27 Prozent

     

    Neubau:

  • 1.500 Quadratmeter

  • 18 Behandlungsräume

  • Schockraum

  • Eingriffsraum

  • Gipsraum

  • Isolationsraum mit eigenem Zugang von außen

  • Klare Wegeführung für fußläufige und liegende Patienten

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