Klinik für Chirurgie

Magen- und Ösophaguschirurgie

Magen- und Ösophaguschirurgie

Das Magenkarzinom und die Karzinome des ösophagogastralen Übergangs gehören weltweit zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Da die Patienten sehr lange asymptomatisch bleiben wird die Diagnose meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium gestellt.
Bei den benignen Erkrankungen steht die Refluxösophagitis an erster Stelle der chirurgisch relevanten Erkrankungen. Des weiteren gibt es seltene chirurgische Erkrankungen wie z. B. Ösophagusdivertikel.

Diagnostik

Die vollständige endoskopische Untersuchung des Ösophagus und des Magens hat die höchste Sensitivität und Spezifität für die Detektion von Karzinomen des oberen Gastrointestinaltrakts. Gleichzeitig kann die Histologische Sicherung der Diagnose erfolgen. In Kombination mit der Endosonographie und der Computertomographie wird die Eindringtiefe sowie der Lymphknoten- und der Fernmetastasierungstatus bestimmt.

In der Refluxchirurgie spielt die Diagnostik von Motilitätsstörungen des Ösophagus eine entscheidende Rolle, da diese Patienten in der Regel nicht von einem operativen Eingriff profitieren. Durch Manometrie, Ph-Metrie und Impedanzmessung können diese seltenen Erkrankungen aber praeoperativ detektiert werden.

 

Therapie

Von einer endoskopisch lokalen Tumorresektion bei auf die Schleimhaut begrenzten Karzinomen bis hin zur abdominothorakalen Resektion mit multimodalem Therapieansatz steht eine Vielzahl von therapeutischen Optionen zur Verfügung, die allesamt im Caritas- Krankenhaus St. Josef angeboten werden. Hier wird im Rahmen der interdisziplinären Tumorkonferenz für jeden einzelnen Patienten ein individuelles Therapiekonzept erarbeitet.Bei den weniger aggressiven Tumoren wie z. B. GIST oder bei benignen Magenausgangsstenosen kommt den Patienten am Caritas-Krankenhaus St. Josef die hohe Expertise in den laparoskopische Operationstechniken zu gute.

Die operative Strategie bei der Refluxösophagitis behebt einerseits die fast immer vorhandene mehr oder weniger ausgeprägte Hiatushernie. Die Hiatoplastik (s. Abb oben rechts) verhindert ein erneutes Hochgleiten von Magenanteilen ins Mediastinum.

  

  

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