Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Regensburg

Sonstige Untersuchungsverfahren

Beckenbodensonographie

Diese Untersuchung liefert zahlreiche Informationen über die Anatomie der Harnröhre (z.B. Divertikel), der Blase, des Enddarms sowie über Lageveränderungen dieser Organe. Ferne kann die Beckenbodenfunktion beurteilt werden.

Urin

Urin ist normalerweise steril.

Durch eine Urinuntersuchung mittels Urin-Stix können schnell und einfach Entzündungszellen oder „verstecktes“ Blut im Urin erkannt werden.
Bei der Beurteilung des Urins mittels Urin-Stix werden folgende Bestandteile im Urin getestet: pH-Wert, Protein, Glukose, Nitrit, Urobilinogen, Bilirubin, Hämoglobin/ Erythrozyten, Leukozyten.

Es wird empfohlen Mittelstrahl oder Katheterurin zu gewinnen, da sonst eine Kontamination mit Keimen (Haut, Scheide, Glans penis) erfolgen könnte. Der Urin darf nicht älter als 4 h sein, muß kühl gelagert und vor Licht geschützt werden.

Durch Bakterien (z.B. bei Dauerableitungen, wie dem Dauerkatheter, suprapubischem Blasenkatheter [Katheter durch die Bauchdecke]; bei Restharnbildungen aufgrund eines Abflusshindernisses im Bereich der Harnröhre, z.B. bei Harnröhrenengen und gutartiger Prostatavergrößerung kann eine Blasenentzündung verursacht werden, die zu einer Dranginkontinenz führen kann.

Harnröhrenkalibrierung

Bougie à Boules

Mittels Bougie à Boules (siehe Abbildung) kann die Harnröhrenweite bestimmt werden. Diese Untersuchung erfolgt ohne Narkose, hierfür muss die Patientin nicht nüchtern sein. 
Eine Harnröhrenkalibrierung ist immer dann indiziert, wenn der Verdacht auf eine Verengung der Harnröhrenöffnung besteht, etwa bei überaktiver Harnblase oder bei häufigen Harnwegsinfekten. Beim Herausziehen der Bougies bleiben diese je nach Weite der Harnröhrenöffnung an der Urethralschleimhaut hängen. Die Weite des so genannten Meatus externus entspricht damit der Bougiegröße darunter, die noch problemlos ein- und ausgeführt werden konnte.

Ausscheidungsurogramm

Bei dieser Untersuchung können nach intravenöser Kontrastmittelgabe Niere, Harnleiter und Blase radiologisch dargestellt werden.

MRT (= Magnetresonanztomographie / Kernspin)

Eine Kernspinuntersuchung wird ohne Strahlenbelastung durchgeführt; diese Untersuchung dient zur genaueren Beurteilung komplexer Beckenbodenstörungen.

Kontaktieren Sie uns

Caritas-Krankenhaus
St. Josef

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Landshuter Straße 65
93053 Regensburg

 

Sekretariat des Zentrums 
Evelyne Bliss 
Tel: 0941 782-5360 
Fax: 0941 782-5365

info@beckenbodenzentrum-regensburg.de

www.beckenbodenzentrum-regensburg.de

Alle wichtigen Informationen finden Sie auch in unserem Flyer als PDF Download.

Kontakt Anfahrt Seite drucken© 2002-2017 Caritas-Krankenhaus St. Josef | Impressum | Sitemap | Design & Programmmierung