Klinik für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

Projekte und Doktorarbeiten

Stipendium für Dr. Britta Kühlmann

Wir freuen uns, dass Frau Dr. Britta Kühlmann ein Stipendium für Wissenschaftlerinnen der Universität Regensburg aus dem Bayerischen Programm zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre und nationaler MINT-Pakt 2015 erhalten hat. Wir gratulieren ihr sehr herzlich zu ihren bisherigen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg.
Prof. L. Prantl

Mesenchymale Stammzelltherapie bei Achillessehnenriss

Cand. med. Tobias Kügler

Das Sehnengewebe ist gekennzeichnet durch eine geringe Gefäßversorgung und damit verbundenen verminderten Perfusion, sowie einer geringen Anzahl von Gewebsspezifischer Stammzellen. Dies begründet die langsame Heilung nach einem Sehnenriss und eine hohe Inzidienz von Re-rupturen über eine Zeit von 3-6 Monaten nach dem initialen Ereignis. In diesem Projekt untersuchen wir ob eine Stammzell-Applikation bei Patienten mit konservativer Achillessehenen-Behandlung die Sehnenheilung unterstützt, die Biomechanik verbessert und die Re-ruptur Raten verringert.

Duchenne Muskeldystrophie

Dr. med. Maitham Sultan

Bei Patientin mit der Duchennschen Muskeldystrophie ist aufgrund einer genetischen Mutation das Actin bindende Dystrophin Protein defekt. Derzeit gibt es keine Therapie für diese Erkrankung und die Lebenserwartung der Patienten beträgt je nach Verlauf zwischen 30 und 40 Jahren. Deswegen ist dieses Forschungsprojekt interessant aber auch wichtig zugleich sowohl für Patienten als auch für Ärzte. Zurzeit untersucht Dr. Sultan das regenerative Potential von Mesenchymalen Stammzellen bezüglich ihrer Fusionseigenschaften mit Skelettmuskelzellen und der damit verbundenen Dystrophinexpression.

Die Rolle von Myosatatin in der Duchennschen Muskeldystrophie

Cand. med. Carina Wenzel

Muskelgewebe von Duchenne Patienten ist durch eine erhöhte Nachfrage an Myogenese und geringen Ausgleichsmechanismen gekennzeichnet. In lichtmikroskopischer Untersuchung fallen frühzeitige Veränderungen auf, die gekennzeichnet sind durch nekrotische Fasern mit Makrophagen, sowie faserartiges und fetthaltiges Bindegewebe welches die funktionsfähigen Muskelfasern ersetzen. Myostatin ist ein Mitglied der Transforming-growth-factor ß (TGF-β) Superfamily und bekannt für seine hemmende Wirkung auf die Zellproliferation und Zelldifferenzierung. Kürzlich fand sich ein negativ korrelierender Zusammenhang zwischen der Zunahme des Myostatin-Levels und der Masse des Muskelgewebes. In diesem Projekt untersuchen wir die Rolle von Myostatin im dystrophen Muskelgewebe und wie Mesenchymale Stammzellen die Myostatin-Expression im dystrophen Muskelgewebe beeinflussen können.

Sicherheit in der lipolytischen Therapie

Cand. med. Maria Tafelmeier

In letzten 2 Jahrzehnten hat sich die Verwendung eines Phosphatidylmix durchgesetzt, um subkutane Fettanlagerung durch Lipolyse minimalinvasiv zu verringern. Ein zugrundeliegender Mechanismus konnte trotz regelmäßiger und steigender Anwendungzahlen nicht belegt und aufgezeigt werden. Für lipolytische Mischungen wie z.B. Lipostabil sind unteranderem zellzytotoxische Effekte (Nekrose, Entzündungsreaktionen) berichtet worden. In diesem Projekt untersuchen wir zugrunde liegende Mechanismen und Effekte von Lipostabil, um Patienten und Anwendern Informationen über mögliche Gesundheitsrisiken zur Verfügung zu stellen.

Biokompatibilitätsprüfung von Ultra Molecular Weight PolyEthylen (UHMWPE)-Implantaten

Cand. med. Stephan A. Sielecki

Ultra High Molecular Weight Polyehtylen (UHMWPE) Implantate sind in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Ästhetischen Chirurgie häufig verwendete Produkte. Vorangegangene Studien stellen allerdings die Biokompatibilität von UHMWPE Implantate in Frage, da sich zunehmend Fälle mit einer unerwartet ausgeprägten chronischen Fremdkörperreaktionen und Hinweisen auf fokale Materialzerstörung zeigten. In einem Tiermodell und in vitro Versuch soll geprüft werden, ob die beim Menschen in mehreren Fällen nachgewiesene Biokorrosion und Materialzerstörung eine Reevaluation des klinischen Einsatzes der Produkte nahelegt bzw. eine Modifikation des Materials oder Herstellungsprozesses notwendig macht. Aufgrund der Verwendung zweier verschiedener UHMWPE-Implantate soll die Fremdkörperreaktion zwischen Polyethylen-spezifischen und Produkt-spezifischen Faktoren differenziert werden.

Ursache und Therapie der Kapselfibrose

Cand. med. Theo Windhaus

Silikonimplantate werden häufig in der Brustrekonstruktion- und Augmentation verwendet. Eine unerwünschte Komplikation ist dabei die Kapselfibrose, mit einer Inzidenz von 4%. Es konnte gezeigt werden, dass eine Staphylococcus epidermidis Besiedlung der Silikonimplantate mit der Kapselfibrose in mehr als 60% der Fälle assoziiert ist. Wir untersuchen deshalb, ob speziell beschichtete Silikonimplantate bei einer Staphylococcus epidermidis Infektion ein geringeres Risiko für das Auftreten einer Kapselfibrose aufweist.

Stammzellen zur Behandlung peripherer Nervendefekte

Cand. med. Konstantin Klein

Bei der Behandlung von peripheren Nervendefekten stehen Nervenkonduite zur Verfügung, um proximales und distales Ende des Nervens spannungsfrei zu adaptieren. Diese 2d Konduite dienen als Leitschienen für das axonale Wachstum und verhindern die Neurombildung. In diesem Projekt soll der Einsatz autologer Stammzellen für eine schnellere Nervenregeneration überprüft werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der glialen Differenzierung, da diese Zellen eine entscheidende Rolle für das axonale Wachstum spielen.

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